Research integrity

Good scientific practice is not a list of rules to memorise. It is contested terrain, with some consensus and many grey zones, personal dilemmas, competing incentives and interpersonal conflicts. Research integrity is the art of doing research responsibly and well, grounded in shared scientific values. Guidelines and frameworks give direction, but not step-by-step instructions for putting them into practice.

Open Science
Research integrity cannot be discussed without the Open Science movement. Open Science is an ambition as well as a set of tools: it upholds the scientific value of transparency and supports reproducibility, the ability to repeat analyses or entire studies, which is one marker of quality and reliability in many fields. It also aims to make publicly funded research more collaborative and accessible. Around all of this there are many myths and some valid controversies, including concerns about data privacy.

AI and integrity
New technologies raise integrity questions faster than any guideline can answer them, from authorship and disclosure to the potential bias and reliability of results. Research integrity can no longer be discussed without considering generative AI tools and their widespread use in the academic system. In my workshops we apply general principles of integrity to the use of AI and look for strategies to work responsibly in specific use cases.

Training approach
My workshops on research integrity take a systemic approach, widening the perspective from individual conduct to the structures around it. That also means treating participants as part of the system, sharing responsibility both for maintaining integrity and for shaping standards. We work through dilemmas, debate them, and connect abstract rules back to the situations in which they have to hold.

Responsible Research workshop examples

Gute wissenschaftliche Praxis

Gute wissenschaftliche Praxis ist das Fundament für vertrauenswürdige Forschung und wissenschaftlichen Fortschritt. In diesem Workshop schauen wir uns die zentralen Prinzipien sowohl aus systemischer als auch aus praktischer Perspektive an. Durch kurze Inputs, Reflexionsübungen und Fallbeispiele bekommst du die Möglichkeit, abstrakte Regeln mit deinem Forschungsalltag zu verknüpfen.

Ziel des Workshops ist es, dir zu helfen:

  • zentrale Begriffe wie gute wissenschaftliche Praxis, wissenschaftliches Fehlverhalten, fragwürdige Forschungspraktiken und verantwortungsvolle Forschung besser zu verstehen
  • Rollen und Verantwortlichkeiten rund um Forschungsethik und Integrität zu klären
  • dich mit relevanten Richtlinien und Verhaltenskodizes vertraut zu machen (z. B. DFG-Leitlinien, institutsinterne Regelungen)
  • zu reflektieren, wie wissenschaftliche Strukturen und Forschungskultur die Umsetzung guter Praxis erschweren können
  • reale Grauzonen und individuelle Dilemmata aus dem Forschungsalltag zu analysieren
  • zu überlegen, wie gute wissenschaftliche Praxis im Umgang mit generativer KI angewendet werden kann

Der Workshop kann in Umfang und Tiefe flexibel angepasst werden – von kurzen Einführungen bis hin zu ausführlicheren Formaten mit viel Praxisbezug.

Bewegungen wie Responsible Research und Open Science gewinnen im globalen Wissenschaftssystem immer mehr an Bedeutung. In diesem interaktiven Workshop bekommst du einen umfassenden Einblick in zentrale Konzepte und hast die Möglichkeit, darüber nachzudenken, wie diese Entwicklungen deine wissenschaftliche Praxis und deine Karriere beeinflussen.

Im Workshop wirst du:

  • die Konzepte verantwortungsbewusste Forschung, Open Science, gute wissenschaftliche Praxis und Forschungsbewertung kennenlernen
  • in Übungen und Diskussionen reflektieren, wie sich diese Ansätze konkret auf deine eigene Forschung (bzw. dein Fachgebiet) anwenden lassen
  • deine Rolle als Wissenschaftler:in im Verhältnis zu Arbeitgeber, Community und Gesellschaft reflektieren
  • erkunden, welche Faktoren verantwortungsvolle Forschung erleichtern oder erschweren
  • diskutieren, welche Auswirkungen verantwortungsvolle Forschung auf Karrierewege hat – und welche Strategien dir helfen können, dich gut darin zu positionieren

Der Workshop kann je nach Interesse angepasst werden – z. B. mit Fokus auf europäische Entwicklungen, deutsche Regelwerke oder konkrete Open-Science-Praktiken. Mögliche Formate reichen von kurzen Einführungs-Sessions bis hin zu ganztägigen Workshops.

Diesen 90-minütigen Workshop habe ich für eine Veranstaltung am Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in Leipzig entwickelt.

Die Prinzipien guter und offener Wissenschaft stehen nicht immer im Einklang mit den Anreizstrukturen wissenschaftlicher Karrieren. Zwischen den Leitlinien wissenschaftlicher Integrität und den Praktiken, die im akademischen System belohnt werden, bestehen Spannungen. Dieses strukturelle Problem prägt die Forschungskultur maßgeblich. Zu Beginn des Workshops simulieren wir mithilfe eines interaktiven Brettspiels, wie individuelle Entscheidungen über wissenschaftliche Praktiken den Karriereerfolg beeinflussen können. Anschließend reflektieren wir strukturiert die Dilemmata, die während der Simulation entstehen, und setzen sie in Bezug zu den Herausforderungen im eigenen Forschungsalltag. Gemeinsam entwickeln wir Handlungsmöglichkeiten dafür, wie Early-Career-Forschende sich in einem kompetitiven Umfeld positionieren, Forschungskultur mitgestalten und gute wissenschaftliche Praxis auch als beruflichen Vorteil nutzen können. Am Ende des Workshops verfügen die Teilnehmenden über ein differenzierteres Verständnis zentraler Dilemmata in den Bereichen wissenschaftliche Integrität und Open Science sowie über praktische Strategien für den Umgang mit diesen Herausforderungen.

Das Brettspiel auf Deutsch und Englisch findet sich hier.